Sonntag, 1. Dezember 2013

Apple iPhone 5S, iPad Air und mehr...eine etwas andere Sichtweise


Wieder einmal war es so weit. der Apple Wahnsinn hat zu geschlagen. Neues iPad ( von iPad 3 auf das iPad Air ) und neues iPhone ( iPhone 4s auf iPhone 5S ). Ich bin zwar ein Apple Jünger, aber jedes Jahr aus Prinzip im das neuste Model zu nehmen ist auch nicht mein Ding. der Sprung an Neuerungen sollte sich schon Lohnen. Außerdem gab es eine weitere glückliche Fügung. Meine Mutter sollte auf Streben meines Vaters ein iPad bekommen. Da sie sich nicht traut an eine PC zu gehen aus Angst etwas kaputt zu machen , an mein iPad aber schon. Erste Gehversuche mit der " Mensch ärger dich nicht App " endeten mit Handgesten die mit " Stör mich nicht ich kann das alleine" zu interpretieren sind.
Des Weiteren ist mein Vater vor kurzem auf ein iPhone 4 und von seinem PC auf einen Mac Mini umgestiegen. Seit dem bombardiert er mich täglich mit Fotos von unserer Baustelle. Und das von einem 64 Jährigen der sonst auf SMS immer nur mit "Ja " oder " Nein" geantwortet hat.
Doch die Krönung ist die Schwiegeroma  eines Freundes die mir vor kurzem mit ihrem mit ihrem iPad auf Facebook eine Freundschaftsanfrage geschickt hat. Und das mit 83 Jahren.


Handy's, Röntgen und Kernspintomographie - Irrglauben und Wahrheit
Außerdem sei an dieser Stelle gesagt. Die Geräte gehen vom röntgen nicht kaputt. Wäre das der Fall würden sich Röntgengerät qausi selbst verdauen da sie selbst voller Elektronik dieser Art stecken. Sollte also jemand im Krankenhaus oder einer Praxis eine Röntgenaufnahmen Hand oder den Fuß gemacht bekommen, und der jenige der die Aufnahme anfertig sagt zu ihnen sie sollen das Handy aus der Hosentaschen nehmen, sind an jemand geraten das Handwerk nicht gelernt hat ( Arzthelferin mit Röntgenschein z.B.). So lange das Handy nicht auf der Aufnahme zu sehen ist oder bei der Positionierung stört ist alles in Ordnung. Dies verhält sich auch so bei der Computertopographie. Lediglich bei der Kernspintomographie ( MRT, NMR, MR, die " so genante Röhre ) ist mit einem defekt des Handy's fest zu rechnen.
Das Ausschalten des Handys ist aber trotzdem angebracht. Auch wenn in den heutigen Zeiten medizinische Geräte weitesgehend unempfindlich gegen Störungen von Handy's sind, sollte man es trotzdem ausschalten. Insbesonderes dann wenn man sich in einem Wartebereich, Krankenzimmern oder Intensivstation aufhält. Sei deswegen das man beim Telefonieren seine eigene Geschichte allen anderen Patienten offen legt, sei es das auf einer Intensivstationen die Signalgeräusche der Überwachungmonitore klar zu identifizieren sind, sei es das Patienten bei bestimmten Krankheitbildern nicht auf eine unnötige Geräuschkulisse stehen. Doch die Krönung, die absolute Geschmacksentgleisung jedoch :  Das fotografieren von vorbei fahrenden Unfallpatienten. Dieser Reflex wird so im Keim erstickt.

iPad Air, Lautsprecher und Lightning
iPad Air, Kamera und Micro
Um zum Thema zurück  kommen habe ich den Spaß erlaubt die alten und neuen Gerät ein Wenig von innen zu zeigen. Einen Einblick den man so nicht so oft findet. Über Sinn lässt sich streiten. Der Grund warum ich es gemacht habe fällt eher wieder in die Kategorie: " Warum leckt sich der Hund die Eier? Weil er es kann! "



iPhone 4s und 5s





Iphone 5s mit Fingerabdruckscanner















Ladegerät iPhone und iPad im Vergleich
Über Ausstattung und wie toll und klasse das iPhone 5s und das iPad Air sind spare ich mir an dieser Stelle. Das Netz ist voll davon. Es sei nur gesagt das das iPad Air vom Handling auf Grund seines Gewicht und Größe eine absolute Alternative zum iPad mini darstellt.








Ladegerät iPad




L5 Remote Adapter











Hier noch ein Bild vom L5 Remote Adapter ( siehe hier ). Ein Infrarot Adapter den ich neben meiner iPad App ( siehe hier ) zu Steuerung meiner Geräte und des LED Lichts ( siehe hier , und hier )benutze.

App's und Apple Zubehör
 
Acoustical - App für Raumoptimierung
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Sonntag, 24. November 2013

Ambilight Heimkino entsteht neu... und diesmal richtig

Oh ja. Kaum ein Jahr und wieder mach ich alles neu. Zwar noch nicht dieses Jahr aber nächstes Jahr geht es los. Nach 13 Jahren ziehe ich zurück in mein Elternhaus wo mir eine Wohnung einrichten kann, dabei eine ordentliche Werkstatt vor finde, und einen Raum in dem ich eine Heimkino auf ziehen kann wie es sein soll. Konsequent von der Schallisolierung bis Aufstellung der Lautsprecher. Inklusive 21:9 Cinemascope Leinwand.

Doch zuerst bin ich mit meinem Vater beschäftigt meine Wohnung zu renovieren. Der komplette 100 Jahre alte Boden hält uns schon ne ganze Woche auf Trab. Holzbalken mit gefüllten Zwischenräumen aus Lehm, Stroh, Hüttenschlacke und alles, ja wirklich alles was man damals so herum fliegen hatte. 5m3 auf bisher 30m2 Boden. Aber mit der Vorstellung eine Wohnung so zu machen wie man es möchte macht auch das Spaß wenn man sich erst mal dran gewöhnt hat alles Eimer für Eimer herunter zu tragen. Denn selbst mit einem Fallrohr entsteht eine Nebelwand die es in sich hat.

Nach dem dann diese, inklusive Netzwerk Cat 7 Verkabelung, fertig ist geht es ans darüber gelegene Heimkino.

Die Lage:
Diese wird in der 3. Etage sein, was wesentliche Vorteile mit sich bringt. Da die Wohnung unterhalb meine ist, ist der Abstand zu der meiner Eltern groß genug. Darüber befindet sich nur ein leeres Dach mit Gasheizung. Lediglich nach links zur Nachbarin und rechts muss vom Schallschutz her was getan werden. Aber dazu später mehr.

Die Aufteilung und Dachschrägen:
Das Kino wird einen separaten Technikraum erhalten in der die Player und Vorstufen ruhiger stehen und somit eine bessere Performance bieten. Außerdem wird der Raum symmetrisch da in einer Richtung eine Teildachschräge vorhanden ist. Die andere Seite besitzt eine volle Dachschräge ab einer Höhe von 60cm. Die bietet akustische Vorteile. Raummoden werden maßgeblich entschärft. Diese wird durch eine 3m Cinemascope Leinwand abgedeckt ( zu sehen am Beispiel )

Raumkonzept.
Die Gestaltung des Raumes erfolgt nach folgenden Prioritäten:

1. Akustik ( Stereo optimiert, dann Surround 7.2 )
2. Bildqualität ( 2D optimiert, 3D nicht geplant )
3. Optik

Andere Prioritäten wird es nicht geben. Dinge die dies nicht förden oder stören auch nicht. z.B. Movie Props oder Popkorn im Raum.

Lautsprecheraufstellung
Die Aufstellung der Lautsprecher gibt die Planung des gesamten Raumes vor.  Das Stereodreieck ist die Basis. Die Front erhält seitliche Wandabstände von min 70cm und Rückwärtig 3/16 der Raumlänge ( bezogen auf die Front der Lautsprecher ). Ein Konzept das ich bereits in meinem jetzigen Raum umgesetzt habe und sich bewährt hat.
Die Positionierung hinter der Leinwand bietet wesentlich Vorteile wenn man konsequent vor geht. Dabei ist zu beachten das selbst wenn man eine akustisch durchlässige Leinwand nimmt in jedem Fall mit Hochtonverlusten zu rechnen ist. Was bedeutet das die Frequenzweiche dahingehend abgeändert werden muss. Dies bietet aber auch gleichzeit die Möglichkeit Raummoden erst gar nicht entstehen zu lassen. Was bedeutet das man die Lautsprecher nicht nur linear abstimmt, sondern auch komplett auf den Raum und das Gehör des Besitzers. Die wird im Zusammen mit Hifi Zenit auch passieren.
Was die Subwofer betrifft wird eine DSP angeschafft. Keine die im Heimkinosektor bekannt ist sondern im Car Hifi Segment. Eine Mosconi Gladen 4 Kanal DSP ( siehe hier ). Diese bietet Möglichkeiten die keine mir bekannte Heimkino DSP bietet. Und schon gar nicht zu dem Preis. 30 frei wählbare parametrische Equalizer ( in Lage und Bandbreite ). Schaltet man pro Subwoofer zwei Kanäle in Reihe oder legt zwei Bänder in auf die selbe Frequenz sind Korrekturen von +/- 20 dB möglich.

Raumakustik
Die Raumakustik erfolgt nach dem LEDE Prinzip. ( Live End Dead End, Siehe hier ). Ein Konzept das ich ebenfalls in meinem jetzigen Raum erfolgreich umgesetzt habe und einen sehr lebendigen und dynamischen Hörgenuß gewährleisten. Es führt nicht nur dazu das hohe Lautstärken umsetzbar sind, es führt auch dazu das das man dazu geringere Leistungspegel aufbringen muss. Ein Konzept das auch von den Fairland Studios ( siehe hier ) umgesetzt wird. Mit übrigens sehr ansehnlichen optischen Ergebnissen.
Was die Schalldämmung betrifft ist eine schwimmender Etrisch geplant und eine Regips Doppelwandaufbau mit Diamantplatten. Dadurch sind Schalldämmungen möglich die bis zu 66 dB schlucken.

So das soll erst mal genug sein. Wenn es denn los geht werde auf jeden Fall mehr in die Details gehen. Und außerdem sind viele Kleinigkeiten noch offen. Was wieder mal Zeigt.


Planung ist Alles

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Sonntag, 10. November 2013

Warum Lautstärke nicht weh tun muss.


Jedes Mal wenn ich jemanden der nix mit diesem Hobby zu tun hat, etwas von meinem Wohnzimmerkino erzähle stoße ich auf die selben Vorurteile. Vor allem das Lautstärke immer mit Schmerzen verbunden sein muss. Das die Ohren irgendwann piepen und weh tun müssen. Und warum ist das so. Weil die meisten es nicht anders kennen.
100 dB sind nicht 100 dB. Wichtig ist wie sie zu Stande kommen. Eine Lautstärkemessung ist immer ein Mittelwert vieler Lautstärken über das gesamte Frequenzbild ( meist 20Hz bis 20kHz ).
Die zwei gelben Kurven zeigen es eigentlich sehr schön. Es handelt sich damit um Frequenzaufsummierungen einmal in meinem Raum und einmal in einer großen ( akustisch unoptimiert ) in der eine Disco statt fand. Richtiger wäre dies natürlich mit einem Vergleichsmessung mittels weißem Rauschen. das war aber nicht so einfach zu realisieren.
Was man sieht ist das beide sehr ähnliche Gesamtpegel haben, die Verläufe aber unterschiedlich. Während oben kein einziger Punkt über 90 dB ( 10dB unter Mittelwert ) ist dies unten nicht der Fall. Hier sind es bei 20-60 Hz ca. 30-40 dB mehr. Unter Berücksichtigung das es unten nicht genau 100 db sind, könnte es bei 20 bis 30 Hz sogar fast an die 100 dB kommen. Während im Hochton ab 2 kHz ca. 20-30 dB fehlen. Dieser Verlauf ist also sehr unausgeglichen und basslastig.Außerdem sollte folgendes bedacht werden. Die obere Messungen fand in einem 20 m2 Raum statt, die untere in einem Raum um die 200m2. Die Raumgröße spielt also überhaupt keine Rolle wie laut es sein darf, lediglich die Qualität entscheidet.

Auch wenn viele dies nicht wissen handeln wir alle trotzdem danach. Verabredet man sich mit Freunden und verhandelt über das Lokal in dem man sich treffen will, fallen oft Aussagen wie: " Treffen wir uns dort, da ist ist es gemütlicher." Damit ist meist weniger gemeint das dort super bequeme Sitzgelegenheiten sind. Nein meist verbindet man mit gemütlich unterbewusst andere Dinge. Ein Lokal mit großen schallenerden Räumen oder Nebenräumen aus denen man jedes Gespräch mithören kann, gehören hier nicht dazu. Diese bezeichnet man eher als ungemütlich und hektisch. Einen Umstand der in gehobenen Gastronomie ( siehe hier ) oft erkannt wird, aber bei kleineren eher Zufall ist. Auch in der Architektur stellt die Akustik eine bekannte Größe dar, die das Wohlbefinden steigert.( siehe hier ) Und dies ist nur ein Beispiel.
Die Krönung dessen ist eine Disco in Saarbrücken in die öfters ging. Viele meiner Bekannten bezeichnen sie als gemütlicher und nicht so laut wie die anderen. Tatsächlich ist es dort genau so laut wie in den anderen. Ich habe es verglichen. ;-) Die Lösung ist schlichtweg das das Gebäude ans sich rund ist. Hier entstehen kaum Raummoden. Hier dröhnt es nahezu gar nicht. Erst wenn man in den Nebendisco geht, die wieder rechteckig ist, ist das Dröhnen wieder da.

Das gleiche Prinzip findet man in öffentlichen Kino's. Diese sind meist mehr auf finanzielle Effizienz getrimmt. Je mehr Sitzplätze rein gehen desto besser. Die raumaukustische Gestaltung wird oft vernachlässigt. Die drückt sich dann auch in teilweise massiven Bassüberhöhungen aus. Oftmals grenzt es meiner Meinung an Körperverletzung die man dann auch noch bezahlen muss. Hier wird oft sehr viel Potential verschenkt und führt auch oft dazu das viele weniger oft ins Kino gehen. Mit der Begründung das Kino zu laut ist. Dabei ist es einfach nur schlecht. Eine richtige Planung des Raumes oder eine Anschaffung einer passend DSP würde hier Abhilfe schaffen, und Kino zu dem machen was es sein sollte.

Genuss.

Wieder mal ein kleines Video. Dieses Video habe ich vor ca zwei Monaten aufgenommen als meine Vermieter nicht da waren. Also in richtiger Kinolaustärke.Eine Szene aus Resident Evil 4 in einem Mittel von 100 dB. Auch wenn die Aufnahme mit Iphone nicht die Wirklichkeit transportieren hört man kleine Geräusche auch sehr plastisch.

Abschließend sollte gesagt sein. Bei entsprechender Aufstellung und raumakustischer Optimierung ist Heimkino mit landläufig überhöhten Pegeln möglich ohne das es unangenehm wird. Lediglich eine ermüden der Ohren tritt ein. Nicht die Gesamtlautstärke entscheidet sondern die Qualität des Signals und die maximalen Einzelpegel.
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