Montag, 31. Dezember 2012

Ein frohes neues Jahr...

..und einen guten Rutsch. Wünsche ich allen meinen Lesern.

Auf das wir niemals den Durchblick und die Energie verlieren für das was uns wichtig ist. ;-)

Sonntag, 30. Dezember 2012

Der Raum als Akustische Größe Teil 1

Ich glaube das keinen besseren Zeitpunkt gibt auf dieses Thema einzugehen als jetzt nach dem Umzug. Mit dem kontinuierlichen Aufbau des neuen Raumes und dem alten als Vergleich. Themen wie Raumsymmetrie, Standort der Lautsprecher zueinander, als auch zum Raum werden oft unterschätzt. Dabei wird eine Menge Potential der oft teuren Heimkinoausstattung verschenkt.

Direktschall und Diffusschall
Um zu verstehen um was es geht muss man sich zwei grundsätzliche Begriffe klar machen. Der Direktschall ist der Schall der uns  aus den Lautsprechern und direkt erreicht. Bei 343 m/sec sind das etwas über 1200 km/h. Ständen unsere Lautsprecher also auf freien Feld ohne räumliche Begrenzungen oder Umgebunggeräusche, hätten wir eine ideale Aufstellung für unsere Lautsprecher. Da das Leben aber nicht perfekt ist und wir in Räumen leben, haben wir auch den Diffusschall.
Dies heißt nun das unsre Ohren der Direktschall erreicht, sonder auch diverse reflektierte, veränderte und zeitlich versetzte, die das Originale Klangergebnis überlagern und verfälschen.
Schlimmer wird es dann, so wie es in meinem alten Raum, bei unsymmetrischer Aufstellung. Der rechte Kanal wird seitlich durch die Glasscheibe des Fensters stark reflektiert, während der linke weit in den Raum durch diverse Einrichtungsgegenstände gedämpft, gestreut und reflektiert wird. Auf diese Weise gewinnen beide Kanäle starke unterschiedliche Veränderungen. Dabei ist rechts durchaus mit 3dB Zugewinn zu rechnen. Dabei haben diese 3 dB nichts mit dem originalen Klangbild zu tun. Während der linke stärker gedämpft, gestreut und zeitlich verändert wird wird.
Noch interessanter wird es dann wenn ein sogenanter Kammfiltereffekt zum tragen kommt. Wird eine Signal durch Reflektionen und andere Raumeinflüsse in seiner Phasenlage verändert kann es nicht nur zu Überlagerungen kommen, sondern auch zu Teilauslöschung des Direktsignals.Was heißt das ein Signal zeitlich versetzt zum Orginalsignal am Hörplatz ankommt und ein Teil auslöscht.
Dies wird im so genannten Haas Effekt ( siehe hier ) beschrieben. Um nicht zu sehr ins Detail zu gehen. Das menschliche Ohr ist durchaus in der Lage zwischen Direkt- und Reflektionsschall zu unterscheiden. Allerdings nur innerhalb gewisser Grenzen. Sind die Unterschiede in Zeit und der Pegel zu gering, verschwimmen die Grenzen der Wahrnehmung. Das Klangbild wird schwammig, diffus oder sogar schlecht ortbar.

Was kann ich nun dagegen tun. Abgesehen von einer symmetrischen Aufstellung habe ich die Möglichkeit zwei Größen zu beeinflussen. Die Zeit und den Pegel des Diffusschalles. Und da Weg gleich Zeit ist, ist damit die die Veränderung der Positionen von Hörplatz und Lautsprecher gemeint um die Laufzeit zu verändern. Ist allerdings die ein Umpositionierung nicht möglich bleibt mir nur der Pegel. So muss ich mit Absorbern arbeiten mit denen ich den Diffuspegel dämpfen kann. Wie dieser aussehen muss ist von der Speziellen räumlichen Situation sowie der Art der Lautsprecher abhängig zu machen. Hier gilt einfachen  probieren, hören, probieren, hören. Wer ein hier natürlich ein Meßmicro ( siehe hier ) und die passende Software ( siehe hier ) und hat, kann den Prozess verkürzen. Aber letztendlich zählt das persönliche Empfinden.


Hier zu sehen sind die Maßnahmen die ich in meinem alten Raum getätigt habe.
Die Absorber hinter meinen Allium 45 ( siehe hier ) sind aus einer Basotect-Holzkonstruktion ( siehe hier ). Das Akustikbild besteht aus Glaßwollematten in einem Holzrahmen aus 3 Segmenten. Insgesamt 12 cm dick, teilweise komprimiert, teilweise nicht. Ein Baubericht folgt.
Die Folge der Maßnahmen ein klareres Frequenzbild mit unaufdringlichen und runderen Bass. Die unsymmetrische Aufstellung war damit logischerweise nicht zu kompensieren. Lediglich durch Herabsetzen des rechten Ausgangspegel ist da was zu machen. Aber nicht den Einfluss der Glasscheibe. Lediglich die Gardinen wirken im Hochtonbereich. Hier würden nur seitliche Absorber aus z.B. Basotect helfen.  Die übrigens auch bei einer symmetrischen Aufstellung zu Verbesserung von Ortsauflösung und Detailgenauigkeit beitragen.

Der bessere Weg diesen Effekt zu verringern ist es natürlich Lautsprecher- und Hörposition nicht zu nah an der Wand zu wählen.
Bei  Lautsprecher erzielt man mit 70 cm Wandabstand eigentlich schon gute Ergebnisse. Optimal ist allerdings 3/16 oder 5/16 der Raumlänge. Bezogen auf die Front der Lautsprecher. Auf diese Weise geht auch was Raummoden betrift bessere Wege, da man auf die räumliche Ausbreitung eingeht die sich speziell im Tieftonbereich zum tragen kommt. Seitlich sollten 70cm ebenfalls ein guten Ergebnis bringen. Bei der Sitzposition empfehle ich Probieren bis es angehnem ist. Dabei ist wichtig z.B. auch CD's zu wählen die von der Abmischung nicht unbedingt die besten sind. Spitz ( z.B.Dire Straits ) abgemischt, starker Bass ( z.B.Seed, Santana...). Einfach um die Grenzen zu testen.Oft sind es nur wenige Frequenzen die herausstechen und uns dazu veranlassen den Ton als unangenehm zu empfinden. Bei homogenen Frequenzbilder ist es oft erstaunlich welche Lautstärkepegel noch als angenehm empfunden werden. Aber das ist dann einer der Unterschiede was eine guter Raum und eine gute Anlage ausmachen.

Das heißt nicht das Musik unbedingt laut gehört werden muß, aber es zeugt von Qualität wenn man es kann.


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Freitag, 28. Dezember 2012

Die Couch ist da.....


Heute war dann mal Weinachten nach Weinachten. Unverhofft bekam ich den Anruf daß die Couch da ist. Also setzte ich alle Hebel in Bewegung um sie abzuholen. An dieser Stelle Danke an meinen Vater...
Die Couch ist eigentlich nur ein Mittelteil das nicht dafür gedacht ist alleine zu stehen. Deshalb steckt noch eine Menge Arbeit in der Couch. Ein Podest um mit der Sitzhöhe von 34cm meine Ohren auf Hochtönerhöhe zu bekommen. Sowie eine Seitenverblendung mit Armlehnen. Alle fertigen Sofa's waren zu breit oder gefielen mir nicht. Und wer diesen Blog kennt wundert sich auch nicht das ich ungewöhnliche Wege gehe. Ganz im Gegensatz zum Verkäufer. Der war ein wenig überfordert das ich nur ein Mittelteil wollte das so nie verkauft wird.
Das Ausrichten geschah nach dem vorher aufgegeklebten Kreuz auf dem Boden.
Was die Eigenschaften der Couch betrifft...sprechen die Bilder wohl genug.
Was aber noch zu erwähen ist, daß der Nachhall schon deutlich besser geworden ist. Der bald folgende Teppich und die Gardienen werden dann den Rest erledigen.
Danke ebenfalls an die Möbelfirma die mir ungefragt und ohne Aufpreis ein paar Füße ans hintere Ende gemacht haben.
Damit die Bettcouch auch ausziehbar ist habe alles provisorisch mit Streifen aus Arbeitsplatten, Fichteleisten unterbaut und mit Klebefüßen gegen Rutschen gesichert.
Mein Kater war natürlich wieder der Erste der die Couch ausprobierte.
Ich bin wirklich froh den Bürostuhl los zu sein. Nach einer Stunde Sitzen hat einem schon erheblich was weh getan. Wer ihn möchte...er ist günstig abzugeben......


Im nächsten Schritt werden dann die Löcher in der Wand vergibst, die Wand gestrichen, Teppich verlegt, das Podest für die Couch gebaut und die Gardienen angebracht. Was dann kommt entscheiden die Messungen mit weißem Rauschen. Denn bis dahin hat sich die Akustik maßgeblich verändert.

Und jetzt...wird erst mal ne Pizza bestellt und ein Film angeschaut... .-)

Donnerstag, 27. Dezember 2012

Heimkino, WLAN, Ethernet und NAS


WLAN ist gut.... Ethernet besser

Windows 2003 Enterprise Server Marke Eigenbau
In Zeiten von WLAN hört man immer wieder wie toll einfach es ist ohne Kabel zu arbeiten. Dies ist auch sicherlich für denjenigen der nur sein Handy und vielleicht eine Notebook betreibt auch genau so. Taucht man aber tiefer in die vernetzte Multimediawelt ein stößt man schnell an eine Grenze. Und die heißt Netzwerkbandbreit. Zwei Personen, zwei Smartphones, zwei iPad's und ein NAS für Filme. Alles über WLAN verbunden und beim Blockbuster anschauen ist die Bandbreite des WLAN's platt. Ist der das NAS über Ethernet angeschlossen wird man aber kein Problem haben.
Nimmt man nun ein 1000Mbit Vernetzung, könnte man sich natürlich denken das man diese auch hat. Pustekuchen....Schaut man sich z.B. über den Taskmanager bei Windows den Netzwerktaffic an so wird man feststellen das 500Mbit schon ne wirkliche Hausnummer ist. Tatsächliche 1000 Mbit aber absolut unrealistisch. Deswegen hatte ich in meinem alten Windows 2003 Enterprise Server auch zwei Gigabit Karten. Auf diese Weise sind 750Mbit durchaus machbar. Nimmt man nun ein WLAN mit IEEE 802.11g mit 54 Mbit oder auch IEEE 802.11g+ mit 100 oder 125Mbit kann man sich ja vorstellen wie weit man kommt. Und was bringen all die netten Spielzeuge wenn es nicht richtig läuft. Deswegen vertrete ich die Meinung: Dort wo es geht kommt ein Kabel hin. 


Zwar ist das Verlegen teilweise mit erheblichen Aufbau verbunden. Denn um Bohren, Gipsen und Streichen kommt man nicht immer herum. Aber es lohnt sich die Mühe zu alles ordentlich und strukturiert auf zu bauen.
Wobei das Legen von Kabelkanälen noch kommen wird, sind nötigen Löcher durch die Wände mit den passenden Leerrohren schon drin. Da im Wohnzimmer eh diverse Löcher vergibst werden müssen und alles noch mal gestrichen wird passt dies eh gerade ins Konzept.
Da ich in der alten Wohnung auch schon alles auf ein Holzbrett geschraubt, bin ich einfach dabei geblieben. Diesmal kam es nur einfach auf die Rückseite eine bestehendes Regal im Flur. Direkt neben dem Telefonanschluss. Auch ohne Kabelkanal ist mir es eigentlich ganz strukturiert gelungen. Switch und Router so angeordnet das man direkt ( ohne den Schrank zu verschieben ) den DSL Status und den Zugriff auf den Switch sehen kann. Ist dann doch mal was nicht in Ordnung hat man den Schrank auch schnell rum gedreht. Auch diesmal wie beim Wohnzimmerschrank alle Kabel an beiden Enden beschriftet.
Außerdem hab ich im Gegensatz zu früher ein 6 Mbit DSL und nicht wie vorher nicht einmal 1 Mbit.
Also... willkommen in der Zivilisation :-).


Da nicht jedes Gerät für die Wandmontage gedacht ist, muss man sich an der ein oder anderen Stelle etwas einfallen lassen. Fritzbox und Switch waren einfach. Da der Router die passenden Löcher hat. Der Switch hat zwar keine dafür gedachten Löcher, aber der perforierte Rand bot sich gerade zu an um zwei Schrauben durch zu drehen.
Die Festplatten bedurften etwas mehr. Zwei Winkel, eine Schrauböse und Kabelbinder. Aber waren die auch fest.
Das USB NAS war dann wieder einfach. Lochplatte, zwei Kabelbinder drunter geklemmt, und zugezogen. Alles in Allem brauch es nur ein wenig Kreativität.
Mit einem Uplink geht es dann zu dem Switch am Wohnzimmerschrank wo ich alle Geräte außer dem CD-Player am Switch angeschlossen habe.
Ebenfalls an beiden Seiten beschriftet, aber nicht durch die Kabelkanäle gequetscht. Wäre nicht schlimm aber so komme ich mit den vorhandenen Kabellängen besser hin.
Nun noch ein wenig was zu den Geräten:
Der Router:
Eine Fritz Box WLAN 3370 ( Herstellerseite ) 
mit VDSL- und ADSL2 Router der auch mit einem  UMTS-Stick betrieben werden kann. WLAN mit 2,4-GHz- oder 5-GHz. Gekauft habe ich ihn eigentlich da er einen integrierten Mediaserver für Musik, Bilder und Filme mit 2 USB Anschlüssen besitzt auf der auch per Fernzugriff erreichbar ist. iPhone und Android-Smartphones können über WLAN für Internettelefonie integriert werden. Womit ich mich noch nicht beschäftigt habe. Aber das kommt noch.

Aber das eigentlich Interessante ist das NAS:
 iOmega iConnet Wireless Data Station.
Kurz gesagt ein USB Server für Festplatten, USB Sticks,Drucker, mit DLNA und Apple fähig. Die optimale Lösung um  Apple Geräte, Windows Rechner und Streaming Clienten usw. zu verbinden. Inklusive integrierten WLAN das aber abschaltbar ist. Auf  dieses Thema  gehe ich mit allen möglichen App's dann aber noch mal gesondert ein.

Die Festplatten sind Western Digtal Elements USB Platten, die den Vorteil einer guten Standby Funktion haben. 1x 1 Terabyte und 1x 2 Terabyte.

Mein Drucker:
Ein Brother MFC-260C. Eines von diesen Multifuntionsteilen mit Fax, Scanner und Kopierer. Leider nicht mit Apple kompatibel aber als Netzwerkdrucker am iConnect angeschlossen.

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Qualitative Digitalkabel, oder warum digital zum Schluß doch analog ist.
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Allium 9 Teil 1, Das Gehäuse
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Allium 45: Gehäusekonzept und Dämmung
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Donnerstag, 20. Dezember 2012

Frohe Weinachten

Zu Weinachten und zum Ende des Jahres noch ein kleiner Gag. Mit ein geröntgen Weihnachtsmann wünsche ich euch frohe Weinachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.



Und noch verrückter, aber nicht von mir geht dann so....


Carson Williams Original Christmas light show

Dienstag, 18. Dezember 2012

Medienregal ohne Leim und fast ohne Schrauben

Da in meinem Schlafzimmer auch ein TV, Sat-Receiver und DVD-Player stehen musste da natürlich auch etwas adäquates hin. Und zusätzlicher Stauraum schadet auch nie.
Da ich in den letzten Tag bereits ein Regal auch Eiche für die Küche gebaut habe, wollte ich nach der Selben Art und Weise auch hier etwas bauen. Das Vorbild dafür ist ein Regal das ein Nachbar vor ein paar Jahren gebaut hat. Eiche dunkel gebeitzt und lediglich gesteckt und gezapft.
Auf ähnliche Weise habe ich dann Das Küschenregal gebaut. 2 Eiche Leimholzplatten, 4 Eische Rundtstäbe und 8 6mm Holzdübel. Ohne Leim und ohne Schrauben.
Mit dem Vorhaben dies bei dem Regal zu wiederholen, musste ich dann schließlich doch eine Rückwand dran schrauben. Einer Höhe von 1m brauchte es doch mehr Stabilität.
Durch die offene Bauform wirkt das Regal wenig klotzig. Um den Effekt zu verstärken wollte ich die Ecken noch ein wenig bearbeiten, und die Kanten mit meiner Oberfräse ( siehe hier ) bearbeiten.
Damit alle Ecken gleich aussehen empfiehlt es sich eine Schablone zu machen und auf die Ecken zu übertragen. Die Schablone besteht aus einer dünnen Plastikplatte, aber Pappe tut es auch. Zum Entwerfen der Form kann man eigentlich alles nehmen was in einem Keller so herum fliegt. In diesem Fall eine Kuchenglocke und eine Rolle Isolierband. Nun einfach die Form auf alle Ecken übertragen , Stichsäge und weg damit. Ich hab hier relativ ungenau aufgeschnitten da ich alle Platten mit Schraubzwingen an einander fixiert habe und alle gleichzeit mit einem Rundschleifen an die Markierungen herunter geschliffen habe. So wird das Ergebnis relativ genau und es geht schneller wie alles einzeln zu bearbeiten.
Anschließend kam die Oberfräse zum Einsatz um die Kanten rund zu fräsen.



Nun ging es ans abschleifen, grob, von mit 80er Körnung. Ein die Oberfläche, da die Bretter schon vorbehandelt waren, aber vor allem die Kanten.
Hier habe eines meiner Lieblingswerkzeuge benutzt. Ein feststellbahrer Markierungsanschlag von meinem Opa. Also quasi ein Erbstück. Hat man einen gleichen Abstand häufiger zu Markieren ist schon eine Erleichterung und Zeitersparnis.
Dann die Löcher für die Rundhölzer rein. Auch hier habe ich alle Bretter übereinander mit Schraubzwingen fixiert. Mit einem Mal alle Bretter vorgebohrt um auf allen eine exakte Führung für den den 20mm Holzbohrer zu haben. Am besten in einem Bohrerständer und mit jemanden zusammen, da die Leimholzbretter schon ein gewisses Gewicht haben als das sie mit einer Hand gerade halten könnte.



Da die Rundstäbe den gleichen Durchmesser wie die Bohrungen haben ist es dringend zu empfehlen die Bohrungen ein wenig zu erweitern. Es sei denn es soll ein Regal wie in der Küche werden, wo die Bretter lediglich nur oben und unten begrenzen. Werden die Bretter allerdings wie hier weiter heruntergebraucht braucht man ein wenig mehr Luft und bei Bedarf hilft auch ein wenig Fett. Auch wenn Eiche stabil ist....irgendwann gibt auch diese nach.


Sind alle Bretter an ihrer Position gilt es sie zu fixieren. Die schönste und schnellste Methode finde ich immer noch ist die mit Holzdübel. Reinbohren, reinschlagen, verschleifen, fertig. Für die kurzen Abstände habe ich einen 6mm Holzdübel genommen. Bei den längeren nahm ich zwei. Einen zum Fixieren und einen als optisch Verschluss der Bohrung. Besser wäre hier ein Stabdübel, aber das geht auch. Das Überstehende abschneiden und verschleifen.

Die bereits angesprochene Rückwand aus 6mm Birke Multiplex war einfach nicht zu vermeiden. Ist einfach stabiler.

Vor der Oberflächenbehandlung mit Leinöl, Wachs oder wie hier Hartwachsöl, sollte noch mal die Oberfläsche grob abschleifen um z.B. Verschmutzungen ( in meinem Fall u.a. durch das Fett ) zu entfernen.
80er und 120er gekörntes Schleifpapier finde ich ganz gut dafür.
Mit dem Pinsel alles großzügig einpinseln. Ist dies erledigt gebe ich dem Holz eine halbe Stunde und nehme mir dann ein kleinen Lappen. Mit dem vereibt ich alles. Dabei geht es nicht dabei alles zu entfernen nur weiter zu verteilen. Diesen Lappen am besten aufheben und alles über Nacht trocken lassen.
Am nächsten ist dann wieder alles rau. Also nicht erschrecken, völlig normal. Die vielen kleinen Holzfasern haben sich durch das Öl aufgestellt. Die Effekt ist bei harten Hölzern wie Eiche weniger wie bei weichen Hölzern wie Fichte, Akazie. Dann nimmt mein einfach 250er Schleifpapier und schleift die Öberfläche wieder ab. Nicht allzu fest und mit der Faser. Den Lappen vom Vortag der immer vor Öl triefen müsste einfach noch ein wenig Ölt dran machen, und das ganze wieder abreiben. Wenn man möchte kann man auch alles mit einen sauberen Lappen polieren. Ist es alles trocken hat man es geschafft.



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Montag, 17. Dezember 2012

Provisorische Lautsprecherständer für Lau

Da ich in meinem neuen Heimkino gerade bei Null anfange sind eine Sachen im Argen. Bis ich also dazu komme die geplanten 4 Lautsprecherständer für die Rear fertig zu stellen musste was her was funktioniert und möglichst nix kostet.
























Da kam mir gerade gelegen das mein Vater in der Wohnung meiner verstorbenen Oma den Boden raus gerissen hat um dort Estrich verlegen zu können. Die zum Vorschein gekommen Holzbohlen sprangen mir förmlich entgegen.  Diese und die alte Tischplatte waren ideal und vor allem kostenlos. Da die Holzbohlen eh irgendwann in den Kamin wandern, können die mir auch vorher einige Zeit als Lautsprecher dienen.
Würde sagen so was nennt man mehrfaches Recycling.
Da in der der Wohnung gerade sie Kreissäge steht und eh alles dreckig ist war weder großartig auf- und abbauen noch sauber machen angesagt. Perfekt.
Also 4 mal Holbohlen a 90cm und 4 mal Spanplatte von 30 cm auf 25 cm. Pro Ständer 8 Holzschrauben ( 5 x 80 mm ) vorgebohrt, versenkt und rein damit.
So hässlich sie aussehen, so schnell waren sie auch fertig. Auch wenn sie weit davon entfernt sind meinen anderen Komponenten gerecht zu werden, sind sie stabil und wackeln nicht. Aber viel wichtiger ist das die Hochtöner der Surround Back Lautsprecher jetzt auf Ohrhöhe sind.

























Die neuen und endgültigen Ständer werden 4 identische für die Allium 9 und die Mezzo 2. Von der Höhe speziell angepasst das die Hochtöner jeweils auf Ohrhöhe sind. Die Grundträgerplatten sind schon beim Fachman für CNC Arbeit in Auftrag gegeben. Das genaue Konzept werde ich noch vorstellen. Doch bis die fertig denke ich dass noch 2 Monate ins Land gehen. Genaueres wird folgen......


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Sonntag, 9. Dezember 2012

Neuer Raum...neue Möglichkeiten

Das Ambilight Heimkino entsteht neu....

 
Nach dem ich umgezogen bin und grundlegende Dinge erledigt sind, habe ich nun endlich Zeit mich wieder um meinen Blog und mein Hobby zu kümmern.

Der neue Raum

Der neue Raum bietet durch seine geringere Größe die Möglichkeiten mit weniger Leistung zu fahren. Viel wichtiger ist die Symmetrie und bessere Möglichkeit der Aufstellung. Dies und die Tatsache das meine neuen Vermieter Dauercamper sind und von März bis Oktober max 2 Tage zu Hause sind.


Der Raum hat eine Breite von 3,3m, eine Länge von 5,5m und einer Höhe von 2,45m. Das sind 18,15 m2 und ein Volumen von 44,47 m3. Ein wenig größer hätte mir schon gefallen, aber wie Blumentopf schon sagte: Man kann im Leben nicht immer alles haben, wir haben es nicht in der Hand....
Durch die Tatsache das ich meine Alumni 2 und meinen Mezzo 2 gegen meine Allium 9 und Allium 45 ausgetauscht habe werden diese nun als Front High bzw Suround Back eingesetzt. Die Front High sind in Betrieb kommen aber später mit Halterungen an die Wand. Da ich aber noch keine Ständer für die Mezzo's habe kommen diese später dazu. Also ist ein 9.2 System in Planung.

Die Endstufen

Arcam Diva P 1000, Music Hall a25.2

Eine weitere wesentliche Neuerung fand in der Endstufensektion statt. Meine beiden NAD Endstufen wurden durch eine Arcam Diva P 1000 ( Bedienungsanleitung ,   Testbericht ) getauscht. Es handelte sich dabei um B-Ware wegen beschädigten Karton über einen EP Händler. Also ein Neugerät für unter 50 % des eigentlichen Preis mit Garantie. Man kann ja auch mal Glück haben.  Die Arcam ist eine 7 Kanal Endstufe mit symmetrischen und unsymmetrischen Eingängen. Mit 7 x 135 Watt Sinus an 8 Ohm absolut potent und klaren durchsetzungsfähigen Klang. Wobei die Music Hall a.25.2 weiterhin für die Stereoausgabe zuständig bleibt. Als Stereoendstufe ist mir die Arcam doch ein Wenig zu klar bzw hell. Es ist zu erwähnen das der Einschaltstrom ebenfalls nicht von schlechten Eltern ist. Selbst ein flinker 16 A Automat geht da schon mal in die Knie. Bis ich den tauschen kann muss ich halt die Subwoofer zeitversetzt hinzu schalten, das selbst die 12V Einschalttriggerung mit meinem Marantz nicht immer Hilft. Dies beweist einfach nur das die Leistungsangaben absolut echt sind, und nicht wie bei anderen Herstellern irgendwo bei Frequenzen im kHz-Bereich gemessen sind, sondern die bringen was sie versprechen.

Die Endstufen wurden von meiner Marantz AV 7005 Vorstufe örtlich getrennt und vom Boden entkoppelt. Mittels Steinplatten und 5 x 5 cm Waschmaschinengummis aus dem Baumarkt.

Die Vorteile dieser Maßnahmen sind vielfältig: 
- Mehr Platz im Schrank
- weniger Wärmeentwicklung im Schrank
- die Endstufen bleiben kühler,  besonders im Sommer 
- Magnetfelder der Endstufen stören die Vorstufe weniger
- durch die Masseentkoppelung weniger Störungen der Endstufen durch Erschütterungen

Zur Zeit sind die Endstufen noch unsymmetrisch angeschlossen, aber dies wird sich natürlich noch ändern. Durch den größeren Abstand von Vor- und Endstufen ist dieser Schritt nur konsequent. Allerdings nur aus Gründen der Störanfälligkeit. Ob sich dadurch klangliche Verbesserungen ergeben....nun ja Ansichtssache die jedem selbst überlassen sollte. Ob ich den Music Hall Verstärker symmetrische Eingänge einbaue wird die Zeit zeigen. Die Idee kam wir jedefalls schon mal.

Der Schrank


























Da der Schrank nun aus akustischen Gründen weiter Von der Wand weg steht ( ca 1m Abstand Lautsprecherrückseite bis zur Wand ). Bietet sich genug Platz zum Arbeiten und Aufstellen der Endstufen. So konnte ich die Rollen entfernen und den gesamten Schrank akustisch entkoppeln. Ebenfalls mittels Waschmaschienengummis. Da bei einem Umzug immer was kaputt konnte ich gerade beim Entfernen der Rollen eine abgeplatzt Ecke der Grundträgerplatte anleimen. Und damit es schnell geht einfach noch ne Schraube durch damit sie nicht verrutsch. Der Anpressdruck ergibt sich durch das Eigengewicht des Schranke.
Wie gesagt Rollen ab und ebenso wie bei den Endstufen 5 x 5 cm Waschmaschinengummis drunter. 10 Stück überall dort wo eine Rolle war. Passend ausgelegt, den Schrank drauf gestellt und mittels Bleiwaage und Filzunterlagen alles ins Blei gebraucht.
Die Wirkung der Entkoppelung ist absolut merkbar. Da im Stereobetrieb nur die Allium 45 genutzt werden, die aber bis 33Hz ordentlich Wirkungsgrad waren Bodenvibrationen immer vorhanden. Durch die Entkoppelung ist dieses Thema erledigt.

Der Rohzustand ist erreicht.

Die Aufstellung der Lautsprecher bleibt im Großen und Ganzen so erhalten. Die zwei am Kopfende an die Wand genagelten Wolldecken waren absolut notwendig. Die Höhen besonders bei Stereo waren unerträglich. Die werden natürlich so nicht bleiben. Alles was ich an Basotect und Glaswolle habe wurde einfach mal in die Ecken gefeuert. Später wird dies durch abgestimmte Helmholzabsorber und Basotect ersetzt.
Zum Thema Nachhallzeit folgen natürlich ein Teppich, an beiden Seiten Gardinen ( die Symmetrie soll gewahrt werden ). Was als nächstes kommt ist das Verlegen von Kabelkanälen, gipsen von Löchern und streichen. Wann meine Couch kommt steht leider in den Sternen. Dieses Jahr oder erst Januar. So lange muss der Sessel her halten.
Also eins nach dem Anderen......

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Sonntag, 25. November 2012

Verlosung CD

So nun endlich habe ich nach dem Umzug wieder Internet. Deswegen auch die Verzögerung der Auslosung. Na ja Auslosung ist zu viel gesagt. Eher ausgewürfelt. Auf Grund der teilnahmeranzahl einfacher. :-)
Gewonnen hat...Matthias.
Glückwunsch .

Sonntag, 11. November 2012

Acoustical - App für Raumoptimierung

Raumoptimierung...? Für viele ein Thema an das noch nie gedacht wurde. Und warum überhaupt? Ich stelle halt einfach meine Lautsprecher auf, und das wird schon passen. Oder?
Hat man ein Heimkinosystem vom MM-Markt für 300 Euro ist  dies sicherlich der Fall. Optimierung sind bei diesen Systemen wohl eher Zeitverschwendung. Bei diesen Systemen gilt meiner Meinung das "Müller Joghurt mit der Ecke Prinzip": 

Sind aus Plastik, klingen wie Plastik und knicken kannst du die Teile sowieso.
Hat man aber in AV-Receiver und Lautsprecher, sagen wir mal 1000 Euro investiert, spielt der Raum eine erhebliche Rolle. Ungefähr 50%. Mache ich mir also keine Gedanken über Aufstellung, Raummoden, Nachhallzeit usw. ist meine tolle Anlage schlichtweg nur die Hälfte wert, da sie ihr Potential nicht ausspielen kann.
Dazu habe ich eine tolle App gefunden. Für Iphone, Ipad und iPod touch.
AcoustiCal ( App Store Link ) von Enrique Alexandre.Die App wird in diversen Sprachen unterstützt und kostet erst einmal Nichts. Einzelne Funktionen wie die Nachhallzeit oder der Frequenzgenerator können für 89 Cent frei geschaltet werden, falls dafür Bedarf besteht. Im Vergleich zu App wie Aoustics Engeneering Calculator ( App Store Link ) oder Acoustical Calculator ( App Store Link ) für jeweils 3,99 Euro sicherlich noch am günstigsten. Wer allerdings 269,99 Euro übrig hat kann es auch mit der Electroacoustics Toolbox von Faber Acoustical ( App Store Link ) versuchen.

Ich möchte die App hier nur kurz vorstellen und einen groben Überblick verschaffen. Da das Ambilight Heimkino wegen eines Umzug's komplett neu entsteht. So möchte ich während des Entstehungsprozess auf die einzelnen Möglichkeiten am praktischen Beispiel eingehen.








Für einen Eindruck.... einfach mal ein Video.....

Dienstag, 6. November 2012

Verlosung CD Dizzy Gillespie


Zur Abwechslung ... mal eine Verlosung. Es handelt sich um eine CD die ich wegen einer Doppelbestellung  zu viel habe. Sie entspricht dieser CD, lediglich das Cover ist anders. Allerdings neuwertig und nicht gebraucht wie die andere CD.
Teilnehmen können alle die diesem Blog folgen und hier einen kleinen Kommentar hinterlassen.

Ende ist der 20.11.2012. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Versand erfolgt innerhalb Deutschland.

Viel Glück.

Samstag, 27. Oktober 2012

Allium 45: Gehäusekonzept und Dämmung

Geometrisches und akustisches Volumen.

Auch wenn zwei unterschiedliche Lautsprecher ein gleiches geometrisches Volumen besitzen, haben sie aber durch ihre unterschiedliche Formen ein anderes akustisches Volumen. Das ergibt sich durch andere Reflektionsverhältnisse (Bild 1, Fig 5). Jede Frequenz besitzt eine Wellenlänge mit der sie sich in einem Raum ausbreitet (Bild 1, Fig.4). Diese verhalten sich umgekehrt proportional zueinander (Bild 1, Fig.3). Nimmt man nun das Beispiel der Gehäusebreite, so werden bei einem schmäleren Lautsprecher eher höhere Frequenzen reflektiert, da die geringere Gehäusebreite einer niedrigeren Wellenlänge entspricht.

Der akustische Vorteil von Form und Aufbau

Die Steifigkeit
Um eine hohe Steifigkeit zu gewährleisten sind der Aufbau der Außenwand mit 3 Schichten 9mm Biegesperrholz zu erwähnen (Bild 1, Fig.1. Jede Schicht besteht jeweils aus 3 Schichten. Somit kommt mit Funier auf insgesamt 10 miteinander verleimten und teilweise verschraubten Holzschichten.
Die inneren senkrechten und horizontalen Versteifungen (Bild 1, Fig.2) dienen nicht nur der Stabilität, sondern auch der Reduktion von stehenden Wellen.
Als letztes ist die Form zu erwähnen. Die runde Rückwand bietet nicht nur akustische Vorteile in Bezug auf primär entstehende Stehwellen,  sondern auch statische.

Akustische Vorteile
Nimmt man nun das Beispiel eines normalen rechteckigen Konzeptes, so hat man bezogen auf die Seitenwände, eine einzige Resonanzfrequenz (Bild 1, Fig.5). Nehmen wir also an die Seitenwände haben einen Abstand von 25 cm und somit eine  Resonanzfrequenz von 4 kHz. Und also ob das nicht genug wäre kommen alle  Frequenzen hinzu die der halben Wellenlänge entsprechen. Also in dem Fall: 8 kHz, 16 kHz, 32 kHz usw.
Hat man allerdings divergierende Seitenwände und eine runde Rückwand, ändern sich auch die Abstände und die damit verbundenen Resonanzfrequenzen. Durch das einfache aus der Optik bekannte Prinzip Einfallswinkel gleich Ausfallswinkel. Dies gilt für die in Schwingung geratenen Seitenwände als auch, und viel wichtiger, die dem Primärschall ausgesetzten Rückwand. Durch den Mittelsteg, der nicht nur der Stabilität dient, wird dieser Effekt verstärkt.
Auf diese Art wird nur ein sehr geringer Teil der Schallenergie von der Rückwand auf die Membran des Chassis zurück reflektiert. Ebenfalls geraten die Seitenwände weniger in Schwingung, da sich durch die ständige Längenänderung sich die Wellenlänge und somit auch die Frequenzen durchmischen.

Materielien

Dämmen und Bedämpfen

Dämpfen, Bitumen
Egal welchen Aufwand beim Gehäuseaufbau auch betreibt, Gehäuseschwingungen sowie Durchtrittsschall sind nur mit Dämmmaterial zu bekämpfen. Dabei geht es nicht darum den Lautsprecher tot zu Dämmen. Maximal 10 bis 20 Prozent des Gehäusevolumen sollte mit Dämmmaterial gefüllt werden.

Dämpfung.......
bedeutet Absorption von Schallenergie.  (und Umwandlung in Wär­me). Hierzu eignet sich Bitumenmatten  ( mehr Infos ) zum maßreichen Bedämpfen. 2mm starke Matten wirken im Bereich unter 2 kHz. Will man höhere Frequenzen bedämpfen sollte man zu dickeren  greifen. Bitumen kommt besonders bei großflächigen Seitenflanken zum tragen.
Spezielles nicht gasendes Bitumen ist aus Gesundheitsgründen auf jeden Fall angebracht. Da es einerseits beim Anbringen mit einem Heißluftfön in in einen fast flüssigen Zustand gebracht werden muss. Weniger wegen der Haftung, da es auch selbstklebendes Bitumen gibt, sondern damit es sich an die Gehäuseform anpasst. Außerdem würde es weiter gasen. Bitumen aus dem Bau oder KFZ Bereich ist somit ungeeignet.
Sich beim Anbringen des Bitumen die Finger zu verbrennen, ist ein Tatsache die man akzeptieren sollte. Besonders wenn die Erfahrungswerte fehlen. Die gesamte Aussenwand des Tieftönerbereiches ist mit Bitumen ausgekleidet. Im Bereich des Hochtöner nur ein Teilbereich der Seitenflanken.


Dämmung......
meint die Verminderung der Schalldurchläs­sigkeit - der Schall wird dabei nicht zwingend absorbiert, er wird nur daran gehindert, durch eine Wand zu durchdringen, bzw diffus reflektiert.

Dazu nahm ich Sonofil ( mehr Infos ), ein Gemisch von Polyesterfasern verschiedener Stärken, in sich verklebt mit Dispersions-Bindemittel.
Dämmung, Sonofil
Kreuzpunkten verklebt sind. Hierzu habe ich nur Sonofil die Außenwand im Tieftonbereich mit Sprühkleber angebracht.

Über den Eintrittslöchern zum Bassreflexkanal nahm ich zwei Schichten
Bondum 800 Dämmvlies mit einem Raumgewicht von 800Gramm/m² ( mehr Infos ). Hier ist auch weniger mehr.

Insgesamt wurde die Bedämpfung wurde so gewählt, dass im Gehäuse vagabundierender Schall effektiv bedämpft, aber dem gesamten System nicht zu viel Energie entzogen wird.

Dämmung, Bondex 800

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Offtopic: Mein Schreibtisch

Passwort Swordfish


Mein Schreibtisch wohl eines meiner ersten großen Langzeitprojekte, das ich über einen Zeitraum von 6 Jahren immer mal wieder erweiterte.
Vom einfachen Unterbau mit mit einem PC und Notebook erfuhr er immer mehr Erweiterung.

Als ich dann aber den Film Passwort Swordfish sah, könnte man durchaus behaupten dass das Projekt ein wenig außer Kontrolle geriet :-).

In Spitzenzeiten standen 3 PC's und zwei Notebooks auf dem Schreibtisch. Alle PC's, Monitore und alle 3 Lichtquellen einzeln abschaltbar über die Edelstahlfrontplatten. Mit einer internen 1000 Mbit Netzwerkverkabelung. Alle PC's können per Wahlschalter über das 2.1 AktivSystem wiedergegeben werden.
Weiter Spannung durch separates PC-Netzteil 3,3 V, 5 V, 8 V und 12 V zu Verfügung. Als Chinch sowie mit Bananenstecker. Somit lassen sich  kleine Elektronikprojekte schnell realisieren oder PC Einzelteile überprüfen, da meine Werkstatt im Haus meiner Eltern befindet.


Die Beleuchtung unter der zweiten Arbeitsebene habe ich mittels Oberfräse in die Leimholzplatte versenkt. Bezogen ist diese mit Kunstleder und mit Schusterleim befestigt. Die Edelstahlkante ist einfach nur geschraubt.

Jede einzelne Komponente zu beschreiben würde sicherlich den Rahmen sprengen. Deswegen einfach die Kommentarleiste benutzen, falls Fragen auftauchen.



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