Freitag, 31. August 2012

Ambilight Video Star Wars Teil VI

 
Gerade eben geschaut und ein kleines Video davon gemacht.
In einer Minute mit iMovie bearbeitet.....und dann 50 min Hochladen auf You Tube.
Ein Hoch auf die Telekom. Weder anständiges Internet noch LTE ist hier am Start.
Aber egal. Viel Spaß beim anschauen.


Star Wars ist für mich immer noch eine der besten Filmreihen die es gibt. Technisch absolut wegweisend. Ob bei der Tricktechnik oder der Einführung des THX Normierung.

Hier wird oft fälschlicherweise angenommen THX ist ein Tonformat wie Dolby oder DTS. THX ist lediglich eine Zertifizierung von Qualitätsmerkmalen. Georg Lucas hat dies mit dem Toningenieur Tomlinson Holman ins Leben gerufen. Damit die Star Wars Filme in den Lichtspielhäusern mit möglichst hoher Qualität wiedergegeben wurden.

Die THX umfasst nicht die nur die Verarbeitung im Tonstudio, wiedergebenden Verstärker, Lautsprecher, sondern beschreibt auch die Gestaltung des Raumes in dem der Klang wiedergegeben wird.
Welche Mittel dazu verwandt werden ist unerheblich, Hauptsache die Normwerte werden erfüllt.
  
Über die Herkunft der Bezeichnung THX wird spekuliert. Entweder vom Lucas Filmdebüt „THX 1138“ oder aus dem Namen des Toningenieur „Tomlinson Holman's Experiences“.


Aber eins ist klar. Ohne Star Wars hätten Filme wie z.B. Alien oder 2001 wahrscheinlich immer noch ausgesehen wie Raumpatrouille Orion.
Auch wenn manche Dialoge immer noch einen Anlass zum Schmunzeln geben:
" Lea. Ja du bist meine Schwester..", " Luke. Ja, irgendwie habe ich das schon immer gewusst." ...... :-)

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Donnerstag, 30. August 2012

Ambilight.....Wege zum Ziel

Da mein erster Post ( siehe hier ) zum Thema Ambilight wenig informativ war , möchte ich dies nun nachholen.
Wegen verschiedenen Suchbegriffe durch die dieser Blog gefunden wurde, gehe ich auch auf das Thema " Ambilight selber bauen " ein. Ursprünglich wollte ich etwas zum Thema Wirkung, Aufstellung und Einstellung schreiben. Aber das mach ich dann doch lieber gesondert. (siehe hier )

1. Die Philips - Lösung

Die ersten im Jahr 2004 entwickelten Ambilight TV wurden manuell über die Fernbedienung ausgewählt und nicht automatisch über das RGB Signal in Echtzeit gesteuert. Erst mit dem Ambilight 2 wurde dies eingeführt.
Dabei wird die dominierende Farbe in einem Bildbereich für die Steuerung ausgewählt.  Jedes LED Segment ist einem Bildbereich zugeordnet. Bezog sich dies am Anfang nur auf die Seiten und den oberen Bereich, wurde dies bei Einführung von Spectra noch hochauflösender.


Ambilight 2
Zwei LED Reihen die unabhängig von einander ein Farbe nach Bildinhalt wiedergeben









Ambilight 3
Im Prinzip das Gleiche wie Ambilight 2 nur mir einer zusätzelichen LED Reihen oben.

Unterschied Ambilight zu Ambilight Spectra
War bei Ambilight nur eine Farbe pro Seite möglich, so ist bei Ambilight Spectra 2 und 3 jede Seite in 4 Zonen unterteilt. So werden diese noch genauer auf den Bildinhalt angepasst.

Ambilight Spectra 2
Auch hier Gleiches Prinzip. Spectra 2: rechts und links....

Ambilight Spectra 3
Spetra 3 rechts, links und oben ( Video: You Tube, AmbiGMac81 )

Ambilight Aurea / Active Frame
Erst hier sind die LED's komplett um den TV herum angebracht. Also quasi " Spectra 4". Zusätzlich wird der Rahmen mit beleuchtet. ( Video: You Tube,  )




2. Alternativen mit PC Steuerung


2.1 Atmolight

Atomlight ist eine 4 Kanal Steuereinheit die über eine USB Schnittstelle und meist mit einem PC verbunden wird. Dieser liefert auch das RBG Signal. ( siehe hier ), ( und hier )
Dies ist einerseits mit Windows ( siehe hier ) , ( und hier ), Linux ( XBMC, VDR ) als auch mit der Dreambox ( Herstellerseite ) möglich.
Dazu werden Player wie der VideoLanClient ( wie es geht )
Dabei sind eigentlich alle 12 Volt LED geeignet. Ob man fertige LED Streifen nimmt oder einzelne LED selber auf ein Raster aufbringt, sollte man von eigenen Fähigkeiten abhängig machen.

2.2 Karatelight

Karatelight ( siehe hier ) ist Atmolight sehr ähnlich. Art des Aufbau und der Steuerung ist nahezu identisch. Der Vorteil hier ist allerdings die höhere Auflösung. Hier gibt es Steuergeräte von 8 bis 16 Kanälen. ( Video: You Tube, insaneware )


Hier ein Zusammenstellung FAQ zum Thema Atmo- und Karatelight

2.3 PC Dimmer

Ist eigentlich keine wirkliche Ambilightentwicklung. Vielmehr geht es dabei um PC gesteuerte Beleuchtungtechnik, die im kleinen als auch für die große Discobeleuchtung verwenden lässt. Hier ist Ambilight eher ein Abfallprodukt. Trotzdem interessant. Einfach rein schauen. ( siehe hier )

2.4 Andere

Dann gibt auch den ein oder anderen Nerd der so was einfach selber entwickelt. Hier ist einer davon. Ebenfalls mit PC Steuerung, hier aber mit Windows und Win Amp.

2.5 Weitere PC gestütze Systeme mit englischer Dokumentation

MoMoLight ( siehe hier )
AdaLight ( siehe hier )
Ambient Reality FX ( siehe hier )

3.0 Die statische LED Beleuchtung


Natürlich kann man auch, sowie es bei Philips am Anfang auch war, eine LED Beleuchtung an den TV machen. die man mit einer extra IR Fernbedienung umschalten kann. Wem so etwas reicht..... warum nicht. Preislich auf jedem Fall die beste und einfachste Lösung.









       




Hier mal ein Beispiel mit dem auch andere nette Sachen beleuchten kann wie nur den TV.

4.0 VLight TV

Wie ich finde einw witzige Idee. Aber ob es  tatsächlich funktioniert weis ich nicht.Wer was raus finden sollte kann sich ruhig melden. ( Video: You Tube, GamerGamesDesign)




Der alte Schrank / Das Vorgängermodel
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Die Bauphause Teil 2, Der Hut und die Rollen
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Eigenbauten Allium 9 und Allium 45

Allium 9 Teil 1, Das Gehäuse
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Allium 45: Gehäusekonzept und Dämmung
Allium 9 Teil 2, die inneren Werte 
Lautsprecher selber entwickeln und bauen...
Messmicro MicW i436

     

Dienstag, 28. August 2012

Wer ist Radioaktivman...?

Quelle: www.xtreme-simpsons.de











Radioaktivman ist Danny Dewald.

Ein Mitdreißiger, aufgewachsen mit Begeisterung für Technik, Musik und bewegte Bilder.

Angefangen vom C 64 über PC und jetzt infiziert vom Applevirus.

Lange Zeit in  Big Band`s und Jazz Combo's aktiv.

Die Ausbildung zum Medizinisch-technischen Radiologieassistenten verstärkte die Begeisterung von der Technik nur weiter.

Durch eine familiäre Exposition  von Handwerkern auch auf diesem Sektor rastlos.

Immer auf der Suche nach einer maßgeschneiderten Lösung.


Ziel des Blog's:
Bloggen mit Informationsgehalt und Austausch mit Anderen meiner Art

























 

Rückmeldungen und Kommentare ausdrücklich erwünscht..!!!!!

 

 

Sonntag, 26. August 2012

Allium 45, das Funier

Dann geht es mal mit meinem derzeitigen Lieblingsprojekt weiter. Meinen Allium 45 Frontlautsprecher.
Nachdem ich euch zuletzt den Bau des Gehäuses ( siehe hier ) zeigte geht es nun mit der Optik weiter. Mit dem Anbringen des Funier hatte ich eigentlich nur so viel zu tun als das ich das Funier aussuchte. Dafür fehlen mir einfach noch die Erfahrungswerte um ein Ergebnis zu erzielen mit dem ich zufrieden sein könnte.
Also habe ich nach dem Spachteln und Schleifen die Lautsprecher zum Schreiner gebracht.

Das Funier wurde ein Palisander Kunstfunier. Mir gefiel es....meine Frau hat es abgesegnet.....sehr gut :-)
Schon beim letzten Mal als ich die Allium 9  ( siehe hier ) funieren ließ habe ich gleich die passende Menge für diese Lautsprecher mit gekauft.
Man sollte es möglichst in gerollter Form transportieren. Es ist empfindlicher als man denkt. Ein fester unabsichtlicher Schlag und es springt wie Glas.

Wie schon bei meine letzten Post's zum Thema Funier ist es sehr wichtig zu erwähnen das die optimale Vorbereitung des Gehäuses nicht nur den Prozess beschleunigt, sondern in meinem Fall die Kosten senkt.
Man sollte dem Schreiner absolut saubere Kanten bieten und solche die im rechten Winkeln. Keine Hohlräume sind auch von Vorteil. Man sollte sich aber abschminken das die Kanten während des Transport so bleiben wie sie sind. Egal wieviel Sorgfalt man beim Transport walten lässt.......der Schreiner muss die Kanten nachziehen.

Nun war der Schreiner dran. Nach besagten abschließenden spachteln und schleifen wurde ein Spezielkleber auf das Gehäuse aufgesprüht. Ich habe keinen Plan mehr wie der heißt, aber ich frage nach...
Um ein genaueres Positionieren zu ermöglichen kann man auch so ne Schaschlikspieße unterlegen. Dies ermöglicht ein Verschieben. Diese werden dann nach und nach heraus gezogen wenn die Position stimmt. Ein Lösen ist nämlich nur noch mit Verdünner möglich. Das Zeug klebt wie die Hölle.
Die überstehenden Ränder werden mit einen Klinge abgeschnitten und mit Schleifpapier das auf einem Holzbrett aufgeklebt ist beigeschliffen.
Das Selbe erfolgt mit Boden, Deckel und Front.
Nun stellt sich Frage was mit den Ausschnitten an der Front passiert. Hier wurden die fertig funierten Lautsprecher wieder auf die CNC Maschine gelegt. Die Gespeicherten Fräseinstellungen mit denen die Frontplatten erstellt wurden aufgerufen, und die Ausschnitte wurden wieder frei gefräst. Einfacher und genauer geht es nicht.


 An dieser Stelle vielen Dank an den Schreiner für die Foto's die er vom Funieren gemacht hat.
 

 Hier sieht man nun das Ergebnis des Funieren. Sehr zufriedenstellend.

 

Nun besteht das Gehäuse wie auch die Allium 9 aus insgesamt 10 Schichten. Was dazu zu führt, klopft man mit der Faust dagegen um eine Resonanz zu erzeugen, sich dabei eher die Faust blutig schlägt bevor dahin gehend irgendwas passiert. Sie sind absolut steif. Deckel und Boden schwingen eindeutig mehr.

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Die Links an der Seite


Da ich die Links ohne Kommentar an die Seite gesetzt habe, wollte ich es nachholen und eine kleine Beschreibung erstellen.

Blueray-Dics de  ist eine informative Seite zum Thema Heimkino. Info's zu Blueray Erscheinung, Preisen und Filmkritiken. Inklusive der Möglichkeit sein Heimkino einzustellen. Alle Sorten von Heimkino's sind vertreten. Von der kleinen Heimkinoecke im Wohnzimmer bis zum absoluten Crack mit gigantischen Kellerkino.. Umfassendes und aktives Forum. Zum Thema Heimkino absolut zu empfehlen.
Rebuy.de ist eine Seite auf ich regelmäßig CD und Blueray kaufe. Gebrauchte Artikel verkaufen und kaufen. bis auf kleine Buchungsfehler die aber sofort korigiert wurden, kann ich nur Gutes sagen. Die Lieferung und Zustand der Sachen waren immer in Ordnung.

Hifi Zenit in Neunkirchen Saar. Ein kleiner aber feiner Hifi Laden. Mit zwei kompetenten Hifi Profi's. Vom Verkauf von High End Hifi und Car Hifi, Entwicklung von Lautsprecherkonzepten die ihres Gleichen suchen. Das wird wohl unter anderem daran liegen das man dort auch eigenen Chassis entwickelt. Weiter geht es über die Restauration von Elektrostaten. Wenn man etwas Besonderes will ist man hier genau richtig.



Come togehter After Work Party ist ein meiner Meinung besonderes Projekt zum Abbau von Barrieren zwischen Behinderten und nicht Behinderten. Gerade bei einer normalen Tanzveranstaltung ist es möglich diesen Unterschied aber auch Gemeinsamkeiten erlebbar zu machen. Solange man den großen Stempel "Behindertenveranstaltung" weg lässt.


Freakscorner - Der Bastelkeller. Eine Seite über Elektronik und die dazu gehörigen Projekt. Anschauliche Beschreibung von Projekten wie z.B. ein viermotoriger ferngesteuerter Hubschrauber.
Wer mehr über Mikrocontroller deren Aufbau und Programmierung wissen will ist hier genau richtig. Zusätzlich gibt Neuigkeiten aus der Welt der Technik.....
WPudate ist ebenfalls ein interessanter Technikblog. Ob der Bau eines Pokertisch, Heimkino und Beamerangelegeheiten. So gibt es auch Info's aus der Welt der Technik, neuen Filmen usw.


Der Blog-Zug ist eine Seite über Blog's und deren Verbreitung. Insgesamt zu viel Mode Blog's aber auch eine Menge interessanter....

Mittwoch, 22. August 2012

Von Schwingungsdämpfer und Fachhändler


Vor ein paar Stunden war ich beim Hifihändler meines Vertrauens um das bestellte Autoradio meiner Frau abzuholen. Aber das ist nicht das Thema.
Während ich drauf wartete meine Sachen zu bezahlen, stand ich vor der Vitrine mit den Spikes, Schwingungsabdorbern und dem ganzen Krims Krams. Da fiel mir ein das ich immer schon mal meinem NAD C 515 ein wenig Ruhe gönnen wollte. Also Sprach ich das Thema an. Kurzer Hand bekam ich ein Paket in die Hand gedrück. Mit den Worten: " Nimm sie mal mit, probier sie aus, wenn sie dir nicht gefallen bringst du sie halt wieder vorbei. Wir kennen uns ja." Und ganze ohne Lieferschein.
Jetzt sind wir beim Thema angelangt.


Via blue Tri Absorber silver

Geiz ist geil und Fachwissen ist Glücksache........
Geht man jetzt in den Me..Markt, Sa....rn oder zu einem der anderen großen Discountern, kann man sich so was natürlich abschminken. Eher trift man auf einen kompetenten Mitarbeiter der auf die Frage ob sie den neuen Denon AVR ...bald rein bekommen mit dem Satz reagiert: " Denon....? Kenne ich nicht." Jetzt mal ehrlich...ist mir wirklich passiert. So als ob ein KfZ Mechaniker zu einem sagen würde: " VW....? Kenne ich nicht." Ich würde nie erwarten das sie dort Namen wie Arcam, Aaron und Krell kennen würden. Aber ab und zu ein Hifi Magazin zu lesen schadet Nix. Damit es nicht zu peinlich wird.

Aber ab und zu trift man dann doch auf einen, der Ahnung hat und unter Hand zu gibt das die Bose Anlage für 2600 Euro Schrott ist. Ich bin sogar mal auf einen gestoßen der ständig ein Rollmaßband in der Tasche hat. So war die Frage wie groß der Philips TV war und ob auch in meine Planung passte, auf der Stelle beantwortet.

Möchtet man sich z.b. paar Lautsprecher kaufen, sollte man wissen das die Teile je nach Aufstellung anders klingen. In einer großen Halle ( siehe MM ) definitiv anders wie zu Hause im 25 m2 Raum. Wie kann ich also sicher beurteilen können ob das Geld da ich auf den Tisch lege gut angelegt ist ? Ja man kann Testberichte lesen und sich allein auf das Urteil Anderer verlassen. Aber warum sollte ich das machen? Ist ja schließlich mein Geld das ich ausgebe.

So bleibt einem nur der Gang zum Fachhändler. Der einem die Möglichkeit bietet die Lautsprecher ein paar Tage mit nach Hause zu nehmen. Damit man in sein eigenen vier Wände mit seiner eigenen Musik und Verstärker, die Möglichkeit bietet alles zu testen. Nur so kann man sicher sein.
Jemanden den es nicht nur interessiert dir die Teile zu verkaufen, sondern dir auch sagen kann wie man sie am besten aufstellt, und ob der eigene Raum überhaupt dafür geeignet ist.

Woran kann ich erkennen ob ich im richtigen Geschäft bin ?
Geht man also in einen solchen Fachhandel mit dem Vorhaben etwas teurere Lautsprecher, Verstärker oder CD Player zu kaufen, gibt es ein paar Dinge die man beachten kann :

1. Fragt der Verkäufer nach der Größe deines Wohnzimmer
2. Fragt er nach bereits vorhandenen Komponenten
3. Fragt er welche Musik du hörst. Klassik, Jazz......
4. Fragt er ob du mehr wert auf Stereo oder 5.1 legst

Dann ist dies schon mal ein sehr gutes Zeichen. Also kurz gesagt interessiert er sich dafür was du möchtest und was für dich passt. Tut er das nicht...
..........geh wo anders hin.

Auch eine gute Möglichkeit ist die Frage nach der Leistung von Verstärkern oder Lautsprecher. Fallen an dieser Stelle Begriffe wie Impedanz, Sinus, RMS oder Wirkungsgrad ist das schon mal gut. Ob du das verstehst oder nicht spielt keine Rolle. Er sollte es erklären können. Aus einem Prospekt vorlesen kann auch meine Oma. Beginnt er allerdings mit Musik- oder Impulsleistung für ein Produkt zu argumentieren...
..........gehe wo anders hin.

Besitz das Geschäft keinen speziellen Hörraum der restlichen Verkaufsraum abgetrennt ist, bzw. ist es ihnen zu viel irgendwelche Komponenten dort zum testen aufzubauen.
..........gehe wo anders hin.

Sagt man dir allerdings das er heute keine Zeit hat und mit dir einen Termin machen will um alles in Ruhe zu testen. Gehe auf jeden Fall wieder hin. Hier könntest du genau richtig sein.

Auch wenn es im richtigen Fachhandel alles teurer ist wie beim Discounter sollte man folgendes bedenken.

1. 900 Euro für etwas bezahlen wovon man einige Zeit später merkt das es einfach schlecht ist, ist teurer wie gleich 1000 Euro für etwas zu bezahlen was wirklich gut ist.
2. Großmärkte führen meist nur allgemein bekannte Marken, doch oft bieten weniger bekannte Marken für
    weniger Geld bessere Qualität. Auf jeden Fall im unteren Preissegment die gerade für ernsthafte Hifi-Einsteiger interessant sind z. B. Boston ( Herstellerseite ), Mordaunt Short ( Herstellerseite ) ...


Denn Hifikauf ist Vertrauenssache. Es wird viel Mist geschrieben und geredet. Doch letztlich zählt nur das man sich alles selber davon einen Eindruck macht und sich vor allem Zeit läst bis man sein hart verdientes Geld abnehmen lässt.

Wer Musik nicht im vorbeigehen hört, sollte auch nicht im vorbeigehen kaufen.

 
So noch ein wenig zu den Schwingungsdämpfer......
So wie es aussieht behalte ich die Teile. Die versprochene Verbesserung der Räumlichkeit durch die Dämpfer kann ich nur bestätigen. Nach ca 3 Stunden und 4 CD's..... Aber egal macht euch selber nen Eindruck davon. Sucht euch nen guten Händler usw.

Aber die Info gibt es trotzdem: ( Herstellerseite )

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Eigenbauten Allium 9 und Allium 45


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Freitag, 17. August 2012

Nach langer Zeit....




























Diese absolut geniale Big Band CD habe ich vor kurzem bei Amazon wieder gefunden.
Dizzy Gillespie Renunion Big, Thing to come vom Berlin Jazz Festival 1969. Eine absolute brutale Big Band CD in  Tempo und Technik. Ich sage ganz gerne Big Band Akrobatik dazu. Mit things to come wollte Dizzy Gillespie Leuten wie Frank Sinatra und Sammy Davis zeigen  wo der Frosch die Locken hat. Da er und die andere "richtigen Jazzmusiker" sich darüber ärgerten was Hollywood mit ihrem Jazz anstellte.

Vor ca 12 Jahren habe ich sie dann in einem Zustand geistiger Umnachtung verliehen. Alle Versuche die CD zurück zu gekommen scheiterten. Über die Jahre versuchte ich die CD immer mal wieder neu zu besorgen. Fand aber nur alte Aufnahmen in schlechter Qualität, oder moderne Aufnahmen von Big Band's, die nicht die Eier in der Hose hatten Thing to come im Orginal Tempo zu spielen.


Auch wenn ich irgendwann nicht mehr wusste wie das Cover aussah, erkannte ich nach den ersten Takten immer ob sie es nun war oder nicht. Denn als ehemaliger Big Band Musiker hat man die Angewohnheit Solo's und Improvisationen nach Jahren immer noch mit singen zu können.

Für ca 7 Euro gebracht bei Amazon habe ich sie dann wieder erstanden. Allerdings gab es auch noch in neu für ca 90 Euro. Und ganz ehrlich......wenn es die Gebrauchte nicht gegeben hätte....ich glaube das ich auch 90 Euro bezahlt hätte. Für diese CD schon.

Auch wenn ich damals im Austausch ne gute John McLaughlin CD bekommen habe , die ich sehr schätze und natürlich auch nicht zurück gegeben habe, möchte ich hiermit eins klar stellen......

.......ich verleihe nie wieder eine CD.

Mittwoch, 15. August 2012

Allium 45, das Gehäuse Teil 1

Allium 9, das Probekonzept
Rear, Allium 9
Da dies ein neu entwickeltes Konzept ist, bin den konsequenten Weg gegangen, und habe die bereits vorgestellten Allium 9 ( siehe hier ) gebaut. Dabei ging es mir zu überprüfen ob die klanglichen Eigenschaften des Gehäuses den Aufwand lohnen Chassis von mehreren hundert Euro zu verbauen. Und ja das klangliche Ergebnis hat überzeugt. Deshalb sind diese jetzt als Rear in Betrieb. Zwar nicht in Punkto Leistung den Mezzo's nicht  überlegen aber klanglich auf jeden Fall. Und das war es was wollte ich erreichen wollte.
Eine Beschreibung der verwendeten Chassis und Aufbau der eigens entwickelten  Frequenzweiche findet ihr hier.


Für diejenigen die meinen Blog noch nicht kennen und sich fragen warum ich mir diese Arbeit überhaupt mache: siehe hier

Allium 45, das eigentliche Ziel

Da der Gehäuseaufbau nicht dem 08/15 MDF Konzept entspricht, war es mir auch wichtig die nötigen Erfahrungswerte zu sammeln. Und auch dies trug Früchte. Während ich für die Allium 9 bestimmt 6 oder 7 mal in den Baumarkt lief, und ungefähr 3 bis 4 Schreiner mit Fragen genervt habe, war es diesmal mit einem Gang zum Baumarkt getan. Und auch die Bauzeit hat sich zwangsläufig erheblich reduziert.


Das Konzept ist ein 45 Litergehäuse für ein 2 Wege System bestehen aus einem Scan Speak 18W4531 Revelater Tieftöner. und einem Hifi Zenit S28 Hochtöner. Ich schreibe beim Scan Speak extra nur Tieftöner, und nicht Tief-/ Mitteltöner, da der S28 bei unglaublichen 800 Hz zu den Scan Speak getrennt wird. Aber dazu später mehr.

Und am Anfang steht immer der Plan........
Dieses Mal kam ich auch hier  mit weniger Versuchen klar. Das Grundkonzept stand ja. Hier galt es nur die Beste Positionen der Chassis, der Horizontalverstrebungen in der Vertikalen zu ermitteln. Nach der ein oder andren Rücksprache mit Hifi Zenit stand dann endlich der endgültige Plan fest.
Plan Allium 45
Das Innengerüst besteht wie bei den Allium 9 aus 19mm MDF-Platten. Witzigerweise aus drei verschiedenen. Die senkrechte Innenverstregung aus weiss funiertem, die Frontplatte aus schwarz gefärbtem und die Querverstrebungen aus unbehandeltem MDF. Aber das war eher Zufall und hast was mit Resteverwertung zu tun. Dies senkte meine Kosten und zu sehen ist es später eh nicht mehr. Konnte mir also nur recht sein. Das die Frontplatte schwarz war kam mir sogar entgegen. Sieht man bei den Allium 9 noch das rohe helle MDF an den Lautsprecherausschnitten und dem Bassreflexschlitz, so ist dies hier nicht mehr der Fall. Wie man später sieht habe ich diese trotzdem zusätzlich schwarz gebeizt. Dies werde ich bei den Rear auf jeden Fall noch nachholen. Sieht einfach blöd aus.

Mittelsteg, Innenverstrebung
Dann ging an den Mittelsteg. Mit Bleistift übertrug ich die Aussparungen auf die MDF-Platten, bohrte mit einem 2cm Lochbohrer die Ecken aus und erledigte den Rest mit der Stichsäge und Handfeilen und Schmirgelpapier.An den ein oder anderen Ecken kam auch noch mein Dremel zum Einsatz. Ist zwar kurz beschrieben aber war ne Menge Arbeit.

Kreisbohrer
Zu diesem Zeitpunkt waren die horizontalen Querstrebungen und die Frontplatten noch nicht über die CNC Maschine gelaufen und kamen erst später. Leider sind mir auch die Bilder von der Bearbeitung der Querverstrebungen abhanden gekommen. Allerdings war die Bearbeitung absolut identisch wie bei den Allium 9. Und wie man hier im zweiten Bild sieht habe hier ebenfalls mit einem Kreisbohrer Löcher rein gebohrt. Der einzige Unterschied ist das ich hier nur eine Größe benutze habe während es vorher noch drei unterschiedliche Lochgrößen waren.
Während ich vorher mich beim Befestigen der Sperrholzschichten zu Anfang noch mit Schraubzwingen und Spanngurten abmühte, lies ich dies hier dann komplett sein und schraubte direkt alles mit 3,5 mm Spax Schrauben dran. Da sich die vorher verwendeten 4 mm Spax-Schrauben während des Verspachteln von den Köpfen her als zu globig erwiesen.

In Schritt 1 sieht man das fertige Grundgerüst mit Frontplatte. Alles direkt mit 4x30 und 4x40 Spax-Schrauben direkt verschraubt und verleimt. Es war also alles direkt fest, und ein Abmühen mit Schraubzwingen kann man sich sparen. Lediglich die Anpassung des unteren Teiles mit der Bodenplatte, dem Deckel des Bassreflexkanals und der dazu gehörigen Senkrechtverstrebung bedarf ein wenig mehr Mühe und Sorgfalt.
Allium 45, Innenaufbau und Aussenwand
9mm Biegesperrholz, Vorbiegen
Im Schritt 2 ging es dann an das Anbringen des Biegesperrholz. Dazu habe ich diesmal das Sperrholz schrittweise mit Spanngurten gebogen und mit dem Gartenschlauch nass gemacht. Während ich beim letztem Mal noch mit einem Schwamm das Holz nass machte. Macht man dies schrittweise bleibt das Holz nach dem Trocknen von selbst in einer guten gebogenen Form. Was das Arbeiten extrem erleichtert.
Nun kommen wir zum Anbringen der ersten Schicht Sperrholz. Dazu nun legt man am besten das Grundgerüst seitlich hin und trägt ein den Holzleim auf den Rahmen auf. Ich nahm für die erste Schicht einen Spezialkleber der Aufschäumt und somit eventuelle Lücken schließt. Hier empfiehlt sich am besten zu zwei zu arbeiten da der Kleber sehr schnell abhärtet. Sollte das Holz nass sein schäumt er besonders stark auf. Nun legt man das Biegesperrholz von der Front an auf, bohrt vor und schraubt alles schrittweise an den Verstrebungen fest. Ist man an den hinteren Rundungen angekommen, legt man das Gehäuse auf die Front, trägt weiteren Kleber auf und schraubt sie weiter Fest, bis man komplett um das Gehäuse herum ist. Hierzu empfehle ich 4x 30 Spax-Schrauben

Hier sind drei Dinge empfehlenswert:
1. Zwei Maschinen benutzen; eine zum Vorbohren eine zum Schrauben. Bei diesem Schaumkleber muss man zügig arbeiten.
2. Gerade an den Rundungen hilft es wenn man beidseitig und schrittweise mit kleinen Schraubzwingen vor dem Anschrauben das Sperrholz anpresst.
3. Nicht mit Schrauben geitzen, gerade an den Biegunggen.

Hat man um beide Lautsprecher eine Schicht dran, sollte man sie einen Tag stehen lassen.
Die weiteren Schichten sind dann halb so wild. Hierzu nahm ich normalen Ponal classic aus der Dose. Schäumender ist eher hinderlich. Die Vorgehensweise ist die selbe wie bei der ersten Schicht. Hier kann man allerdings 3x16 Spax nehmen und sich das Vorbohren sparen. Die ziehen sich rein wie nix. Den Holzleim trägt man am besten mit einer Rolle schrittweise auf die erste Schicht Sperrholz auf. Und dann wieder nicht mit den Schrauben sparen. Man sollte jedoch in einer Linie um die Rundungen herum bleiben, und sie bei der nächsten Schicht leicht versetzt rein schrauben. Da der Kreisumfang immer größer wird, ist es von Schicht zu Schicht immer einfacher.

Als alle drei Schichten dran und getrocknet waren folgte Schritt 3. Alles überflüssige Sperrholz musste ab. Den Grobschnitt machte wieder der Schreiner mit Kreis und Bandsäge. Für den Feinschliff begann ich mit einem Elektrorundschleifer ( Schleifpapier 80er Körnung ). Anschliessend von Hand mit einem Schleifpapier und Holzklotz. Nun ging es wieder daran zu schleifen und zu spachteln. Hierbei muss ich sagen das ich vom Handling nichts anders gemacht habe wie beim letzten Mal beschrieben. Nur der Umstieg auf 3mm Spax machte die Sache einfacher.

Und nun ...... schauen wir uns das Ergebniss mal genau an..


Da es mein Beruf ist unter vielem Anderem auch Computertomographen zu bedienen wollte ich diese Möglichkeit nutzen um das Ergebnis zu überprüfen.
Außerdem wollte ich die genaue Position für die späteren Bohrungen für die Polklemmen ermitteln. Da nach dem Funieren das Anbohren einer der hundert Schrauben das Ergebnis echt verschandeln würde.
Endkontrolle mit dem Computertomographen
Ich ging in also in meiner Freizeit daran, die Lautsprecher auf dem Tomographen zu legen, und von jedem Lautsprecher zwei Topgramme oder auch Piloten zu fahren. Richtige Schnittbilder sind wegen den Schrauben nicht möglich. Denn diese würden Störungen im Bild verursachen.
Nun konnte ich in der Nachverarbeitung  des Computertomographen mittels Längenmessung von der Oberkante der Lautsprecher aus, schraubenfreie Stellen bestimmen und markieren, in die ich später gefahrlos bohren kann.

An dieser Stelle vielen Dank an Hans Peter Bund für Nutzung seines CT's und die Erlaubnis die Bilder zu veröffentlichen.

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Mordaunt Short Mezzo 2


Nun kommt ein Thema was mir sehr am Herzen liegt. Meine neuen Frontlautsprecher, die neben meiner AV Vorstufe Marantz AV 7005 und den Endstufen ( Music Hall a25.2, NAD 902, NAD 2155 ), meine Anlage wohl am meisten aufwerten werden.

Mordaunt Short Mezzo 2 ( Herstellerseite )  
Aber zuerst der Ist - Zustand. Zur Zeit hab ich als Frontlautspreche Mordaunt Short Mezzo 2 Lautsprecher in Betrieb. Ein Wege System mit einem 165mm Alu Tief-/Mitteltöner und 25mm Hochtöner. Vom Preis um die 300 Euro das Stück. 48 Hz - 22kHz bei 89dB bei empfohlener Verstärkerleistung von 15-120 Watt Sinus. Insgesamt gute Teile die sicherlich klanglich Richtung Oberklasse gehen, aber so richtig weit vorne definitiv nicht.( Testberichte )
Dazu muss man allerdings sagen das von Hifi Zenit modifiziert wurden, und somit nicht dem Serienmodell entsprechen. Die Dämmstoffe wurde ausgetauscht, weniger aber qualitativ besser. Die verschiedene Bauteile Frequenzweiche wurden gegen höherwertige ausgetauscht und messtechnisch an das Gehäuse angepasst.. Die Aufhängung des Tieftöners wurde verändert.

Die Bi-Amphinganschlüsse wurden intern gebrückt.


Mordaunt Short Mezzo 2, modifiziert
Hier lässt nun bemerken das ein in Serie gefertigter Lautsprecher durch kleine Veränderung in ihrer Qualität absolut steigern lassen. Maßnahmen dessen finanzieller Einsatz im Vergleich zum Anschaffungspreis eher gering einzuschätzen sind. Kleinigkeiten an denen der Hersteller kosten sparen will, die wohl dazu gedacht sind um damit eine bestimmtes Preissegment bedienen zu können.
Außerdem ist auch ein Serie gefertigter Lautsprecher immer ein Unikat. Durch die Vielzahl an Tolleranzen an Chassis, Gehäuse und Frequenzenweichen entsteht immer ein anderer Lautsprecher wie der ursprünglich entwickelte Prototyp auf den gerade die Frequenzweiche angepasst wurde.
Allerdings bietet nicht jeder Lautsprecher gleich viele Möglichkeiten der nachträglichen Modifizierung. Dies ist einerseits von der Preisklasse als auch von Bauweise abhängig.

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Sonntag, 12. August 2012

Audioapp's zum Messen und andere.....

 1. App's zum Messen
Mit diesem Post möchte auf Rückfragen auf den  Post Messmicro MicW i436 ( siehe hier ) reagieren und die von mir benutzten Audio App vorstellen die ich noch so benutze.


1.1. Analyzer
Dies ist ein Messtool für mein Messmicro auf das ich bereits in dem o.g. Post eingegangen bin, und mir dies deshalb an dieser Stelle sparen will. ( iTunes Link)

1.2 RTA
RTA  ist ein weiteres und kostenloses Messtool das sich gut eignet relativ qualitative Messungen zu erstellen. Was mir hier nur nicht gefällt ist die geringere Auflösung im Frequenzband, weshalb ich dies eigentlich nicht mehr benutze. Die App RTA von Studio Six digital gibt es in einer Lite und einer Vollversion. Beide sind nur in einer iPhone / Ipod touch Version erhältlich. Was ein weitere Grund ist warum ich es nicht mehr benutze, da die Darstellung auf dem iPad doch besser ist.
Allerdings ist die Herstellerseite von Studio Six Digital (siehe hier) recht interessant und einen Besuch Wert.
Dort wird u.a. eine App beschrieben, Audio Tools (siehe hier), die eine Zusammenstellung von App beinhaltet die so ziemlich alles enthält was man braucht. Da ich diese allerdings nicht benutze fehlen dazu die Erfahrungswerte.
 

1.3 Dezibel Ultra und Noise Hunter
Diese beiden sind einfache App's zur Messung von Laustärken. Diese benutze ich vorallem um die Phase meiner Sub's zu justieren.

Dezibel Ultra (siehe hier) ist kostenlos und erfüllt seinen Zweck voll und ganz.Dezibel Ultra gibt es auch noch in einer Pro Version für 2,99 Euro.

Da ich aber vorher für die Noise Hunter App (siehe hier) 5,99 Euro ausgegeben habe, das wäre dann der Preis für die App, benutzte ich eigentlich nur noch diese oder denn Analyzer. Da dieser ebenfalls zum Frequenzband die Lautstärke immer anzeigt. Außerdem kommt mir die Digital eher entgegen. 
Die App bietet exakte Werte mit der Möglichkeit externe Micro's mit vorhandenen Kalibrationswerten an z.B. für mein MicW 436 und das Edutige EIM-003. Die Bewertungen im App Store sprechen dafür.


 2. App's als Signalgeber
 Natürlich darf ein Signalgenerator nicht fehlen ohne Messsignal geht es nicht. Einmal sind einzelne Signaltöne notwendig als auch ein sauberes weisses Rauschen.
Aber um eins gleich vorweg zu sagen. Ein anständig weisses Rauschen habe ich in keiner App gefunden. Keines gingen tief genug runter, und war somit unbrauchbar da sie die Subwoofer nicht komplett bedienten. Hier wurde ich von Hifi Zenit mit einder CD versorgt die ein korrigiertes weisses Rauschen über das gesamte Frequenzband enthält. Somit verwende ich diese über den CD Player einmal für Stereo im Pure direct Modus, und für Surround im 5.1 Multi Channel Stereo Modus.

Die App Signalgenerator für 0,99 Euro (siehe hier) ist zum stufenlosen Erzeugen von Einzelsignalen absolut geeignet. Das Einstellen der Frequenzen mit dem simulierten Drehrad kann manchmal allerdings ein wenig Nerven kosten. Die Empfindlichkeit der Steuerung sollte dringend verbessert werden. Auch wenn mit den neben dem Drehrad befindlichen Tasten die Empfindlichkeit  verändern kann, macht es dies auch nicht besser. Das Tastenfeld ist als Eingabemöglichkeit auf jeden Fall zu bevorzugen.

Die App Soundcheck für 1,59 Euro (siehe hier) erzeugt diverse allerdings fest eingestellte Signale. Das hier für mich interessante sind die Sweep Signale, Links - Rechts sowie Out of phase Signale.
Ebenso wie beim Signalgenerator ist das weisse und rosa Rauschen eine halbherzige Geschichte. Der Sub bleibt stumm.




3. Sonstiges
 Eine weitere Nette App ist E-Filter (siehe hier).  Vom Entwickler Martin Gustavsson (siehe hier), gibt es diverse App zum errechnen von diversen Frequenzfiltern, Tools zum Entwickeln von Frequenzweiche. E-Filter und E-Filter pro ist nur eine davon. Hierbei handelt es sich um eine einfache Möglichkeit Hoch-und Tiefpassfilter zu errechnen. Ob dies den Preis von 2,39 Euro für E-Filter Pro rechtfertigt, sollte jeder für sich und von seinen mathematischen Fähigkeiten abhängig machen.
 

Fazit:
Ob diese App von der Signalqualität an einem professionellen Oszilloskop bestehen, gilt es sicherlich zu beweisen. So lange man sie aber nicht im professionellen oder kommerziellen Bereich einsetzt, sollte sie eine Lösung sein mit der man zufrieden sein kann.