Donnerstag, 27. Dezember 2012

Heimkino, WLAN, Ethernet und NAS


WLAN ist gut.... Ethernet besser

Windows 2003 Enterprise Server Marke Eigenbau
In Zeiten von WLAN hört man immer wieder wie toll einfach es ist ohne Kabel zu arbeiten. Dies ist auch sicherlich für denjenigen der nur sein Handy und vielleicht eine Notebook betreibt auch genau so. Taucht man aber tiefer in die vernetzte Multimediawelt ein stößt man schnell an eine Grenze. Und die heißt Netzwerkbandbreit. Zwei Personen, zwei Smartphones, zwei iPad's und ein NAS für Filme. Alles über WLAN verbunden und beim Blockbuster anschauen ist die Bandbreite des WLAN's platt. Ist der das NAS über Ethernet angeschlossen wird man aber kein Problem haben.
Nimmt man nun ein 1000Mbit Vernetzung, könnte man sich natürlich denken das man diese auch hat. Pustekuchen....Schaut man sich z.B. über den Taskmanager bei Windows den Netzwerktaffic an so wird man feststellen das 500Mbit schon ne wirkliche Hausnummer ist. Tatsächliche 1000 Mbit aber absolut unrealistisch. Deswegen hatte ich in meinem alten Windows 2003 Enterprise Server auch zwei Gigabit Karten. Auf diese Weise sind 750Mbit durchaus machbar. Nimmt man nun ein WLAN mit IEEE 802.11g mit 54 Mbit oder auch IEEE 802.11g+ mit 100 oder 125Mbit kann man sich ja vorstellen wie weit man kommt. Und was bringen all die netten Spielzeuge wenn es nicht richtig läuft. Deswegen vertrete ich die Meinung: Dort wo es geht kommt ein Kabel hin. 


Zwar ist das Verlegen teilweise mit erheblichen Aufbau verbunden. Denn um Bohren, Gipsen und Streichen kommt man nicht immer herum. Aber es lohnt sich die Mühe zu alles ordentlich und strukturiert auf zu bauen.
Wobei das Legen von Kabelkanälen noch kommen wird, sind nötigen Löcher durch die Wände mit den passenden Leerrohren schon drin. Da im Wohnzimmer eh diverse Löcher vergibst werden müssen und alles noch mal gestrichen wird passt dies eh gerade ins Konzept.
Da ich in der alten Wohnung auch schon alles auf ein Holzbrett geschraubt, bin ich einfach dabei geblieben. Diesmal kam es nur einfach auf die Rückseite eine bestehendes Regal im Flur. Direkt neben dem Telefonanschluss. Auch ohne Kabelkanal ist mir es eigentlich ganz strukturiert gelungen. Switch und Router so angeordnet das man direkt ( ohne den Schrank zu verschieben ) den DSL Status und den Zugriff auf den Switch sehen kann. Ist dann doch mal was nicht in Ordnung hat man den Schrank auch schnell rum gedreht. Auch diesmal wie beim Wohnzimmerschrank alle Kabel an beiden Enden beschriftet.
Außerdem hab ich im Gegensatz zu früher ein 6 Mbit DSL und nicht wie vorher nicht einmal 1 Mbit.
Also... willkommen in der Zivilisation :-).


Da nicht jedes Gerät für die Wandmontage gedacht ist, muss man sich an der ein oder anderen Stelle etwas einfallen lassen. Fritzbox und Switch waren einfach. Da der Router die passenden Löcher hat. Der Switch hat zwar keine dafür gedachten Löcher, aber der perforierte Rand bot sich gerade zu an um zwei Schrauben durch zu drehen.
Die Festplatten bedurften etwas mehr. Zwei Winkel, eine Schrauböse und Kabelbinder. Aber waren die auch fest.
Das USB NAS war dann wieder einfach. Lochplatte, zwei Kabelbinder drunter geklemmt, und zugezogen. Alles in Allem brauch es nur ein wenig Kreativität.
Mit einem Uplink geht es dann zu dem Switch am Wohnzimmerschrank wo ich alle Geräte außer dem CD-Player am Switch angeschlossen habe.
Ebenfalls an beiden Seiten beschriftet, aber nicht durch die Kabelkanäle gequetscht. Wäre nicht schlimm aber so komme ich mit den vorhandenen Kabellängen besser hin.
Nun noch ein wenig was zu den Geräten:
Der Router:
Eine Fritz Box WLAN 3370 ( Herstellerseite ) 
mit VDSL- und ADSL2 Router der auch mit einem  UMTS-Stick betrieben werden kann. WLAN mit 2,4-GHz- oder 5-GHz. Gekauft habe ich ihn eigentlich da er einen integrierten Mediaserver für Musik, Bilder und Filme mit 2 USB Anschlüssen besitzt auf der auch per Fernzugriff erreichbar ist. iPhone und Android-Smartphones können über WLAN für Internettelefonie integriert werden. Womit ich mich noch nicht beschäftigt habe. Aber das kommt noch.

Aber das eigentlich Interessante ist das NAS:
 iOmega iConnet Wireless Data Station.
Kurz gesagt ein USB Server für Festplatten, USB Sticks,Drucker, mit DLNA und Apple fähig. Die optimale Lösung um  Apple Geräte, Windows Rechner und Streaming Clienten usw. zu verbinden. Inklusive integrierten WLAN das aber abschaltbar ist. Auf  dieses Thema  gehe ich mit allen möglichen App's dann aber noch mal gesondert ein.

Die Festplatten sind Western Digtal Elements USB Platten, die den Vorteil einer guten Standby Funktion haben. 1x 1 Terabyte und 1x 2 Terabyte.

Mein Drucker:
Ein Brother MFC-260C. Eines von diesen Multifuntionsteilen mit Fax, Scanner und Kopierer. Leider nicht mit Apple kompatibel aber als Netzwerkdrucker am iConnect angeschlossen.

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Kommentare:

  1. Dafür, dass es soviel Geräte sind, hast du es ordentlich hingebekommen :)

    Wie sieht es denn aus, wenn du HD-Material auf Apple Geräte streamst. Funktioniert das?

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  2. Zu HD Material kann ich nix sagen. Da ich das Nas ausschließlich für Bilder,PDF und als Zwischenspeicher nutze. Mp3 sind zwar drauf. Aber die kommen mir nicht über die Anlage. Nutze ausschließlich CD, DVD und BlueRay's.

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  3. Bei solchen Verkabelungen gebe ich mir auch deshalb besonders Mühe, da ich bei einer Fehlersuche schnell die Geduld verliere. Dann lieber gleich ordentlich und sauber beschriftet. Lohnt sich auf jeden fall.

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